VIREN-SCHRECK ZISTROSE
Vom zarten Erscheinungsbild der Zistrose sollten wir uns nicht täuschen lassen. Die hübsch blühende, graubehaarte Pflanze hat es nämlich in sich. Aus Griechenland stammend, ist das malvenartige Heilkraut seit der Antike im volksheilkundlichen Einsatz. Labdanum, das harzige Sekret der Blätter, diente als Wundheilmittel und Räucherwerk.
BARRIERE GEGEN KEIME
Wenn in der Grippezeit Krankheitserreger über Mund-, Rachen- und Nasenschleimhaut eindringen wollen, hat unser Körper einiges zu tun. Ein pflanzlicher Schutzschild, wie ihn die Zistrose bietet, kommt da gerade recht. Besonders bei der Tendenz, von einer Erkrankung in die nächste zu schlittern, oder wenn Kinder sich im Kindergarten und der Schule reinfizieren, profitieren wir von der Kraft ihrer sekundären Pflanzenstoffe. Mit Polyphenolen hält sie unser Immunsystem stark. Bei Entzündungen in Rachen und Hals tun die Wirkstoffe der Zistrose gut. Entlastend und schützend steht uns der pflanzliche Infektblocker besonders im Winter zur Seite und fördert die körpereigenen Selbstheilungskräfte – z. B. als konzentrierter Extrakt in Kapseln oder leckerem Saft, wie er besonders den Geschmack von Kindern trifft.
ENTGIFTUNG & ZELLSCHUTZ
Auch Pilzen, die in unserem Körper nichts verloren haben, sagt das Kraut den Kampf an und fördert generell die Entgiftung des gesamten Organismus. Diese Detox-Wirkung ist besonders für Raucher und Menschen mit Schwermetallbelastung interessant. So lassen z. B. Gifte aus Zahnfüllungen und generellen Umweltbelastungen die „Reinigungsfachkraft“ zur Tat schreiten. Das regelmäßige Trinken von Zistrosentee zur Entlastung des Körpers kann daher das ganze Jahr über empfohlen werden. Ihr belegter Reichtum an Antioxidantien macht die Pflanze zusätzlich wiederum für Raucher interessant, die mit vermehrtem Zellstress und beschleunigter Hautalterung rechnen müssen. Im Anti-Aging-Bereich wird sie deswegen ebenfalls geschätzt.