VITAMIN C
Das wasserlösliche, auch Ascorbinsäure genannte Vitamin C kennen wir vor allem als Unterstützer des Immunsystems. Das wohl bekannteste Vitamin kann aber noch mehr – es ist an vielen Stoffwechselprozesse beteiligt und gilt auch als das Beauty-Vitamin schlecht hin.
Was haben höhere Primaten wie Menschen, einige Fledermäuse und Meerschweinchen gemeinsam? Wir alle haben die Fähigkeit verloren, selbst Vitamin C zu bilden! Zum Glück lässt sich unser Tagesbedarf von 95 mg bzw. 110 mg (Frau/Mann) leicht decken. Natürliche Quellen sind frisches Obst und Gemüse, allen voran die peruanische Beere Camu-Camu, die rund 40-mal mehr Vitamin C liefert als eine Orange. Da Vitamin C Leberenzyme aktiviert, die für den Abbau von Nikotin und anderen Giftstoffen zuständig sind, brauchen wir als Raucher vergleichsweise gut 40 % mehr davon. Als starkes Antioxidans fängt Vitamin C freie Radikale ab und schützt damit unsere Zellen. Zudem ist Vitamin C wichtig für den Aufbau von Kollagen, das wir für Bindegewebe, Knorpel und Knochen benötigen. Kollagen sorgt weiters für die Elastizität von Haut, Bändern, Sehnen und Blutgefäßwänden sowie für die Festigkeit der Zähne. Auch Narbengewebe besteht aus Kollagen, weswegen Vitamin C essenziell für eine gute Wundheilung ist.
Beliebt in der Kosmetik
Als Inhaltsstoff in Beauty-Produkten wird Vitamin C ebenfalls sehr geschätzt. Zunächst schützt es unsere Haut vor oxidativem Stress: Denn sammeln sich zu viele aggressive Sauerstoffverbindungen – die so genannten freien Radikale – in einer Zelle an, können sie diese schädigen oder sogar zerstören. Das macht sich als vorzeitige Hautalterung bemerkbar, der Vitamin C somit entgegenwirkt. Hoch konzentrierte Ascorbinsäure kann außerdem dabei helfen, die Überpigmentierung der Haut zu mildern und der Entstehung neuer Pigmentflecken vorzubeugen. Leiden wir unter Akne, kommt uns wiederum die antientzündliche Wirkung des Vitamins zugute.